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Ein Camp mit Zukunft

Erstes Barcamp in Kemnaths Coworking Space ein voller Erfolg

36 Teilnehmer*innen, 9 spannende Themen und 6 intensive Sessions: „Die Idee des Barcamps“, so Thomas Völkl, Geschäftsführer des Coworking Space, „ist aufgegangen.“ Das Ziel war die Vernetzung innovativer Menschen und das gemeinsame Weiterdenken wichtiger Themen der Arbeitswelt von Morgen. Am Ende des Freitages stand fest, dass das Barcamp ins Schwarze getroffen hat. Kein Wunder, schließlich gab es aus allen Richtungen wertvolle Impulse, die jede und jeder mit nach Hause und dort in sein aktuelles Arbeitsumfeld nehmen konnte.

#betterworkcamp

Der erste Hauptimpuls kam von Miriam Wolf von Designfunktion. Ihr Thema: „Ohne New Office kein New Normal – Inspiration für eine hybride Arbeitswelt“. Passend zum Thema war Miriam virtuell aus der Quarantäne zugeschalten und nahm die Teilnehmer*innen anhand von Bildern, Fakten und wertvollen Erfahrungen mit auf eine Reise in die neue Arbeitswelt.

Wie kann und muss ein Büro heute aussehen und welche Anforderungen werden von den Mitarbeitenden an ein modernes Büro gestellt? Je nach den Bedürfnissen der Mitarbeitenden unterscheiden sich die Anforderungen und haben zugleich Auswirkung auf die Unternehmenskultur. Umso wichtiger, das Branding in die konkrete Bürogestaltung mithineinwirken zu lassen, um mit einem gut gestalteten Büro auch die eigene Marke klar zu repräsentieren. All das geht nur, wenn die Mitarbeitenden von Anfang an mit ins Boot geholt und deren Bedürfnisse erfragt werden. Doch, so Miriam Wolf, nichts ohne die passende und vor allem funktionstüchtige Technik. Denn das New Normal verlangt Flexibilität an allen Ecken und Enden, sowohl im virtuellen Bereich, als auch vor Ort in der Gestaltung von Denkkabinen, ThinkTanks, Activity-Areas, … . Die vielen bildreichen Eindrücke bereits umgesetzter Konzepte und Einrichtungen, die verschiedener nicht sein konnten, machten abschließend Lust auf die Arbeitswelt der Zukunft, die in vielen Unternehmen schon heute beginnt.

 

Von dort aus ging es zurück ins Hier und Jetzt und hinein in den Session Pitch des Barcamps. Stefan Kopp, Agile Coach und Inhaber von Clarity Plus, moderierte sympathisch und dynamisch den Pitch und ermunterte dazu, eigene Themen vorzustellen. Nicht lange, schon war die Tafel mit über 9 Themen befüllt.

Von Erfahrungen zur „4-Tage-Woche“ über die Frage „Wie geht Wertschätzung virtuell?“ und einem Input über „No rules rules“ bis hin zur Idee der Nutzung und Bereitstellung „Flexibler Expertise“ war alles dabei. Umso interessanter die einzelnen Sessions an drei Orten im Coworking Space.

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Diskutiert wurde in der ersten Sessionrunde u.a. die Frage, welche Tools und Technik für hybride Meetings sinnvoll und vor allen Dingen hilfreich sind. Von technischer Ausstattung bis hin zu der Fülle an Softwarelösungen wurden viele Beispiele erörtert, die hilfreich für eine erfolgreiche Besprechung eingesetzt werden können.

Fazit der Gruppe: Klare Vorgaben, welche Kommunikationswege innerhalb einer Firma bevorzugt verwendet werden sollen, machen vieles leichter und sind wesentliche Erfolgsfaktoren.

In einer weiteren Gruppe wurden die Herausforderungen und Chancen einer 4-Tage Woche besprochen. Ein Ansatz, der aktuell in aller Munde ist und in seiner Ausprägung ganz unterschiedlich sein kann. Vieles, so Matthias Dieneiger von openpack, spricht dafür, seinen Mitarbeitenden mehr Zeit für Erholung zu ermöglichen und deshalb die Arbeit strukturierter und komprimierter anzugehen.

Eine dritte Gruppe diskutierte sehr intensiv über die teilweise aufeinanderprallenden Welten der klassischen Strukturen und der offenen Ansätzen von NewWork. Oft können geschönte Auftritte von Firmen im Web nicht mit der Realität im Unternehmen standhalten. Umso wichtiger eine ehrliche und klare Kommunikation und der schrittweise Weg hinein in die neue Arbeitswelt.

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Bei einer süßen Kaffeepause an der Kaffeebar des Coworking Spaces ging es in die zweite Sessionrunde. Neu und bunt zusammengewürfelt gingen die TeilnehmerInnen erneut ins Gespräch und dachten sich in neue spannende Themen hinein.

In der zweiten Sessionrunde wurde das Thema „no rules rules“ diskutiert. Wie viele Regeln sind sinnvoll und wieviel Freiheit notwendig? Dabei stellt das Thema Vertrauen einen wichtigen Punkt dar, wie auch Prinzipienm, welche an manchen Stellen als Regelersatz dienen können – oder umgekehrt. Die Freiheit und erfolgreiche Umsetzung hängt jedoch davon ab, wie hoch die Bereitschaft der Einzelnen ist, Verantwortung abzugeben und auch selbst zu übernehmen.

Ebenso spannend die Frage, wie es möglich ist, flexible Expertise anzubieten, ohne auf dem freien Markt unterboten zu werden. Wie steht es um die Bereitschaft und das Interesse von Firmen, Expertenwissen von „außen“ projektmäßig ins Unternehmen zu holen. Zum einen aus Kostengründen, zum anderen, um dadurch Innovation und Anschub für neue Entwicklungen zu generieren.

Gesprächsthema war außerdem die Kultur der Wertschätzung in Unternehmen. Gerade im Bereich der virtuellen Zusammenarbeit, bedingt durch HomeOffice und flexible Arbeitsplätze, sind persönliche Gespräche oder ein individueller Austausch nur begrenzt möglich, jedoch als Zeichen von Wertschätzung von großer Bedeutung. Umso wichtiger ist es, sich bewusst Zeiten für Austausch und Beziehungspflege mittels fest vereinbarter (und ungestörter) Telefonate zu nehmen bzw. die Idee des „Walk the talk“ regelmäßig umzusetzen.

Bei der Abschussrunde im OpenSpace-Bereich wurden die Ergebnisse der Session präsentiert und deutlich gemacht, wie wertvoll es ist, sich immer wieder gedanklich auf einen neuen Weg zu machen. Das anschließende Get-together war der perfekte Raum, um bei feinen Dips und vielfältigen Brezenschnitten, serviert vom Rauchkessel aus Kemnath, das Netzwerk weiterzuspinnen und die Gespräche nachklingen zu lassen.

Sehr offen für neuen Input zeigten sich auch die vielen VertreterInnen der regionalen Banken. Joachim Geyer, Vorstand der Raiffeisenbank Oberpfalz Nord freute sich, das Barcamp als Kooperationspartner mit unterstützen zu können und verdeutlichte, dass auch die Bankenwelt intensiv hinspüren will, wohin die Reise der Arbeitswelt der Zukunft geht.

Martin Duschner, Vorstandsmitglied der Sparkasse Oberpfalz Nord, bedankte sich für die Einladung und unterstrich nochmals, dass die Sparkasse das Coworking sehr gerne unterstützt und neben Beratertagen, Kreativwerkstätten und auch im Barcamp mit als Kooperationspartner vor Ort dabei ist, um dieses wichtige Thema im Blick zu behalten.

Was bleibt ist die Freude über die große Offenheit der TeilnehmerInnen untereinander und die Überzeugung, wie wichtig es ist, weiter dranzubleiben an der Arbeitswelt der Zukunft.

Besonders wertvoll, so Kathrin Karban-Völkl, Inhaberin des Coworking Spaces, waren die branchenübergreifenden Gespräche. Ganz zwanglos und ungeplant wanderten Ideen zwischen Freiberuflern aus der Marketingbranche hin zu Unternehmern aus dem Maschinenbau, youngstern aus dem Bereich Social Media und Mitarbeitenden aus verschiedensten Berufssparten. Umso deutlicher wurde, wie sehr das Thema NewWork vielen unter den Nägeln brennt und wie groß das Interesse ist, neuen und umsetzbaren Input zu bekommen. Ein Großes Danke geht an die Kooperationspartner des Barcamp und ganz besonders an Stefan Kopp, der durch sein agiles Denken und Tun dem BarCamp besonderen Schwung verlieh.

Nach Hause gingen die TeilnehmerInnen nicht nur mit neuen Ideen und Denkansätzen im Kopf, sondern auch mit einem Rucksack befüllt mit allerlei Hilfsmittel, u.a. aus der Wortmacherei. Mit dabei auch ein feiner Kaffee to go von designfunktion, der Lust auf mehr neue Ideen rund um die Arbeitswelt der Zukunft macht. Auch weiterhin wird das Coworking Kemnath dafür der  perfekte Raum sein und diesen auch bieten. Inmitten innovativ denkender Menschen und neuen Ideen, wo das Morgen schon heute beginnt.

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Bilder vom #betterworkcamp 2022

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